Was hilft gegen Liebeskummer? Hier sind 3 SOFORTmaßnahmen

was hilft gegen liebeskummer

Manchmal ist einfach Schicht. Wenn es nicht mehr auszuhalten ist, dieses Gefühl von Schmerz und Verlust und unendlicher Traurigkeit. Es brennt im Bauch, es würgt im Hals, es fühlt sich an, als ob es einem die Eingeweide umdrehen würde…

Was hilft dann?
Was hilft gegen Liebeskummer?

Es gibt kein Patentrezept.
Leider.

Aber es gibt ein paar wirksame Sofortmaßnahmen.

Achtung Achtung! Es geht exakt darum, was das Wort besagt: Es geht um SOFORT. Du musst es JETZT GLEICH tun. Beziehungsweise lassen. Also, was hilft gegen Liebeskummer?

 

Erstens: schalte melancholische Musik ab (Beispiel siehe ganz unten)
Zweitens: sprich
Drittens: schreibe

Vielleicht klingt das in deinen Ohren merkwürdig. Aber ich verspreche dir, wenn du diese drei praktischen Vorschläge beherzigst, wirst du aus dieser schweren, leidvollen, herausfordernden Zeit als Gewinner_In hervorgehen.

Du weißt dann, was hiflt gegen Liebeskummer, du wirst diese Herausforderung meistern und sie für dich und deine persönliche Entwicklung nutzen.

Auch wenn du im Moment vor allem diese Höllenqualen loswerden willst.

EINS: Was hilft gegen Liebeskummer?

Sentimentale Lieder abstellen. Sperren. Rigoros und ausnahmslos.

Erspare dir Balladen, Liebeslieder, den Song, bei dem ihr euch näher gekommen seid, den sowieso. Alles aus dieser Ecke sofort ausmachen.

Das ist wirklich ein dringlicher Appell: Tu dir das nicht an!

Auch wenn der Sog dieser Sirenenklänge noch so verlockend ist.

Mach es Odysseus nach, der dem Rat der Zauberin Kirke folgte und – wissend um die Gefahren der verheißungsvollen Klänge – seiner Schiffs-Crew die Ohren mit Wachs verstopfte. Sich selbst ließ er am Mast festbinden und vereinbarte mit seinen Männern, je mehr er flehen und sehnen würde, umso fester sollten sie ihn anbinden.

Das hat ihm das Leben gerettet.

Du kannst es einfacher haben:
Erspare dir jede Art von düsteren, elegischen, betrüblichen Klängen.

–OFF!!–  –AUS!!–

Oder lege sie erst gar nicht in den CD-Schacht. Okay?

ZWEI: Was hiflt gegen Liebeskummer?

Sprich! Erzähle!
Treffe dich mit Freund_Innen.
Telefoniere mit ihnen, bitte sie dir zuzuhören.

Teile dich mit, erzähle von dir und deinem Liebeskummer und was in dir vorgeht.

Spreche über das Chaos und den Schmerz und den Ärger und die Angst und was auch immer in dir wühlt und nagt und brennt und wie weh das alles tut.

Friss es bloß nicht in dich hinein.
Bringe es raus aus dir, hole es an die Luft, damit es nicht faulig wird.

Ja, manchmal ist es nicht so einfach, Worte zu finden. Die „richtigen“ schon gar nicht.
Vergiss diesen Anspruch am besten gleich wieder.
Du musst was loswerden, sonst nichts.
Deine druckreifen Sätze kannst du dir für irgendwann aufsparen.

Jetzt geht es darum, dass du über dich und dein Inneres sprichst, dass dir jemand zuhört und mit dir IST. Er oder sie muss gar nicht viel sagen, einfach nur da sein.

Und wenn da niemand ist – aber nicht nur dann –, dann gilt:

DREI: Was hilft gegen Liebeskummer?

Schreibe!
Ja, schreib alles auf.
Krakele oder kritzele, was das Zeug hält.
Ohne Pausen zu machen, am Stück.

Mit der Hand, nicht dem PC!

Und ohne abzusetzen.

Hau´ es raus, knall die Blätter voll. Kauf dir ein leeres A4-Buch und texte es zu, wenn du lose Blätter nicht magst.

Kleckse wirklich drauflos. Nicht überlegen. Keine Schönschrift. Nicht über Formulierungen nachdenken.

Einfach anfangen und schreiben. Wenn du mitten in einem Satz nicht mehr weiter weißt, hörst du einfach auf und fängst einen neuen an.

Es geht auch nicht darum, dass du noch mal liest, was du da über deinen Liebeskummer geschrieben hast. Im Gegenteil. Du SOLLST es nicht mehr lesen.

Viel besser ist es, du machst ein kleines Ritual und verbrennst die Blätter. „Kläranlage des Geistes“ hat Vera F. Birkenbihl, die 2011 verstorbene international bekannte Trainerin und Bestseller-Autorin, dieses Drauflos-Schreiben mal genannt hat.

Und genau das ist es auch: eine Kläranlage für den Kopf. Denn dort findet unser Liebeskummer statt – nicht im Herzen, falls du das annehmen solltest. Dort wirkt er sich allerdings aus. Und das massiv.

Was hilft gegen Liebeskummer?

Wenn du es wirklich wissen willst, denke an Folgendes:
Du musst TUN und LASSEN, was oben steht.

Das kostet vielleicht etwas Überwindung, aber es wird sich lohnen.

Wenn du einfach bequem leidend auf dem Sofa sitzen bleibst, versinkst du nur in deinem Liebeskummer.

Der kann sich nämlich lohnen, der Liebeskummer …

Zur Sicherheit: Was hilft gegen Liebeskummer?
MELANCHOLISCHE MUSIK ABSCHALTEN!! !! !!
Beispielsweise sowas:

 

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8 Kommentare, sei der nächste!

  1. O ja. Das beste ist raus aus dem Haus und mit einer Freundin treffen oder zu einer Freundin fahren. Danach mit einer anderen stundenlang telefonieren. Und bloß keine langsame und romantische Musik hören. Am besten Elektro-da schaltet man richtig ab.

    1. Manchmal helfen all die Dinge auch nicht, man sagt ja Zeit heilt alle Wunde, bei Liebeskummer kann es jedoch echt zu einer langen Zeit werden. Man sollte sich auch im Kopf klar sein, dass es da draussen noch einen besseren Menschen gibt, der einen nicht verlassen wird und der einen die Liebe gibt die man verdient.

      1. Das stimmt, Daniel, es kann echt lange Zeit dauern, bis man wieder auf seinen ganz eigenen Weg zurückgefunden hat.
        Umso mehr gilt es aufzupassen, dass man die Erinnerung an die Zeit der Liebesbeziehung nicht allzusehr glorifiziert.
        Dass man das Bild der gemeinsamen Zeit nicht NUR in einem goldenen Rahmen sieht.
        Auch wenn einen im Nachhinein alles danach drängt.
        Jedenfalls habe ich das schmerzhaft lernen müssen.
        Ich wünsch dir alles Gute für deinen Weg.

  2. Sehr hilfreiche Tipps! Besonders gefällt mir, dass sie sofort umsetzbar sind.

    Was ich in Bezug auf Liebeskummer gelernt habe ist, dass die wichtigste Sache überhaupt die URSACHEN des Liebeskummers sind. Oft lese ich, dass man sich ablenken soll oder dass man einfach nur aktiv werden soll. Klar, das hilft auf jeden Fall – zumindest kurzfristig.

    Um Liebeskummer langfristig zu verlieren, ist es wichtig die Ursachen anzugehen. Die wichtigsten Fragen dabei: Warum habe ich Liebeskummer? Warum spüre ich eine innere Leere? Welche Bestimmung habe ich in diesem Leben überhaupt?

    Hinter Liebeskummer steckt nicht nur Einsamkeit – viel mehr steckt dahinter ein Hilferuf des eigenen Geistes: „Gib mir eine sinnvolle Aufgabe! Finde deine Bestimmung!“. Meiner Erfahrung nach erlebt niemand, der seine „Bestimmung“ gefunden hat, Liebeskummer.

    Mir war es ein persönliches Anliegen das kurz anzumerken, um dem Artikel hier zusätzlichen Mehrwert zu liefern.

    Herzliche Grüße,
    Jesco (DocJesco)

    1. Herzlichen Dank, Jesco, für die weiterführenden Aspekte.
      „Welche Bestimmung habe ich in diesem Leben überhaupt?“ ist eine Frage, die mensch sich am besten auch (!) in besseren Lebensphasen stellt und sich ausführlich damit beschäftigt. In Zeiten, in denen ein Großteil der emotionalen Kapazität wegen des Kummers nicht zur Verfügung steht.
      Allerdings bin ich nicht so sicher wie du, dass jemand keinen Liebeskummer erlebt, der seine Bestimmung gefunden hat.
      Vermutlich verstehst du den Begriff „Bestimmung“ auch etwas anders als ich.

      1. Ich versuche den Punkt nochmal zu erläutern:
        Ich habe die Beobachtung gemacht, dass Leute die ständig Langeweile haben (folglich auch nicht ihrer Bestimmung folgen) und nichts mit ihrer Zeit anzufangen wissen, deutlich mehr unter Liebeskummer leiden als Andere. Dadurch, dass der oftmals einzige Lebensinhalt (der Partner) entzogen wird, ist der Liebeskummer für manche Menschen besonders schmerzhaft.

        Es ist aber natürlich auch ein Unterschied, ob man die Beziehung nur aus Einsamkeit oder Verlustängsten geführt hat – oder aus wahrer Liebe zum Partner.

        1. Langeweile, nicht der eigenen Bestimmung folgen, ja, das potenziert und verlängert mit Sicherheit den Kummer und den Herzschmerz.

          In meinem Buch „Ich liebe dich gerade“ weise ich auf eine weitere, meiner Ansicht nach noch tiefere Ursache hin: An die Stelle der Religion setzen wir die romantische Liebe…

          Durch den Philosophen Richard David Precht bin ich dem auf die Spur gekommen. Der sagte mal in einem Fernseh-Interview:

          „Die Liebe hat heute in der Gesellschaft einen Stellenwert, den sie nie zuvor – soweit wir das jedenfalls wissen – in der Menschheitsgeschichte gehabt hat. Es hat noch nie so viele Liebesserien im Fernsehen gegeben, es wurde noch nie so viel darüber geredet, es war noch nie so ein wahnsinniges Thema. Aber gemeint ist die Liebe zwischen Mann und Frau. (…) je mehr romantische Liebe wir haben, umso schlechter ist es im Regelfall mit der Nächstenliebe und mit der Fürsorge bestellt. Noch nie hat sich eine Gesellschaft so wenig auf die Nächstenliebe und so stark auf die romantische Liebe konzentriert, weil die romantische Liebe bei uns heute an die Stelle der Religion getreten ist. Die romantische Liebe soll meinem Leben Sinn geben. Und nicht mehr die Großfamilie, die Gemeinschaft, die Gesellschaft, sondern die romantische Liebe. Und dadurch hat sie auch was Asoziales. Sie schließt die Anderen aus.“

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