Trennungsangst ist nicht (nur) Angst vor der Trennung

Trennungsangst

Wenn du dein Liebesleben ehrlich anschaust: Was ist dir wichtig? Was treibt dich an, was lenkt dich? Wie denkst und handelst du?

Gestatte mir – gerade weil es um das heikle Thema Trennungsangst gehen soll – gestatte mir, dich zu fragen:

Woher könnte diese Angst kommen?

Könnte es sein, dass du von etwas Bestimmtem immer wieder Nachschub brauchst?

Achtung, jetzt wird es provokant:

Könnte es sein, dass du Nachschub von einer bestimmten Person, mit der du eine Art Servicevertrag hast?

Deiner Tankstelle für Beischlaf-, Emotions- und Sicherheits-Einheiten?

Sag nicht zu schnell, diese Fragen hätten mit dir nichts zu tun und Trennungsangst sei etwas ganz Normales, wenn man sich liebt.

Ja, ich habe provokante Fragen gestellt.
Und ich lade dich ein, sie nicht einfach vom Tisch zu wischen.

Was ist Trennungsangst, wenn es nicht (nur) Angst vor der Trennung ist?

Meine Fragen nach „Servicevertrag“ und „Tankstelle“ adressieren eine bestimmte Art zu denken, in dem wir Lieben-Wollende zu etwas Ähnlichem wie den „grauen Herren“ in Michael Endes „Momo“ werden:

Wir werden zu Wesen, die die Lebendigkeit der anderen brauchen, sonst lösen sie sich auf.

Geht den „grauen Herren“ der Lebendigkeits-Vorrat zur Neige, werden sie panisch und scheuen vor nichts zurück.

Dasselbe geschieht in Beziehungen.

Es führt zu haarsträubenden Auswüchsen, nicht nur bei jungen und entsprechend unerfahrenen Menschen.

Du brauchst dich nur ein bisschen im Internet auf Grußkarten-Plattformen umzuschauen:

„Hätte ich gewusst, wie schwer es ist, deine Hand loszulassen,
dann … hätte ich sie nie berührt.“

„Die große Freiheit – nicht für mich. Komm zurück! Ich liebe dich!“

„Gehe erst, wenn ich mein Herz zurück habe!!
Am besten du gehst gar nicht!!! Denn du bist mein Leben!!!”

„Liebe nicht den, der sagt: ich liebe dich.
Liebe den, der dich unter Tränen bittet, LIEBE MICH!!!!!“

„Ich liebe Dich, weil du ALLES für mich bist.
Ich brauche Dich, da du mein Sonnenschein bist.
Ich mag Dich, weil du etwas Besonderes bist.
Ich vermisse Dich, weil du mein Leben bist.“

Geht es hier um Trennungsangst?

Ja, so taucht es in uns auf.
So denken wir darüber.

Aber was passierte in den Schreibern und Schreiberinnen wirklich?

„Du bist mein Leben!“
Kann das stimmen?

Okay, so taucht es in uns auf.
Müssen wir es deswegen auch glauben?

Prüfe den Gedanken, ob all das, was du dir wünschst, ob du das wirklich von diesem einen bestimmten Menschen bekommen musst.
Also von der der Person, die dir die Trennungsangst in den Bauch jagt.

Muss das wirklich so sein?
Was genau wünschst du dir?
Wie und wo sonst noch könnte es sich erfüllen?

Wie ginge es dir, wenn du deine Gedanken nicht (mehr) ungeprüft glauben würdest?

Ich meine das ernst.
Es lohnt sich sehr zu lauschen, was an Antworten in dir aufsteigen will, wenn du dich fragst:

Ist das wahr, was ich gerade denke?

Wenn du diese Untersuchung tiefer und intensiver führen willst, schicke mir eine E-Mail.
Ich antworte dir mit weiteren Informationen.

(Zitat-Quellen: ekartenwelt.de und grusskarten-e-cards.de)

 

ebook-gratis-kapitel

Lass dich anregen…

  • wie du Verwicklungen in der Liebe lockern und lösen kannst
  • wie du Schritt für Schritt klärst, was dir wirklich wirklich wichtig ist und
  • wie du (Liebes-) Kummer in Kraft wandelst

Hol dir ein GRATIS-Kapitel aus meinem Buch „Ich liebe dich gerade“. Einfach Mailadresse eintragen:

2 Kommentare, sei der nächste!

    1. Hallo Sid, ich freue mich sehr über deinen Wunsch, mehr zu diesem Thema zu lesen. Ich werde in diesem Blog demnächst auch wieder darüber schreiben. Auch in meinem Buch, das im Oktober erscheint, findest du weiterführende Gedanken und Erfahrungen. Buchtitel: „Ich liebe dich gerade – Erwachsen werden in Liebesdingen“.
      Herzlichst
      Robert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.