Mann-Sein: Wenn die Neugier stärker wird als die Angst

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So haben Saleem Matthias Riek und Rainer Salm eines ihrer „Gedankensplitter“-Kapitel überschrieben. Diese Überschrift bringt auf den Punkt, worum sich das kürzlich erschienene Buch „Lustvoll Mann Sein“ ausführlich kümmert:

Um Männer, die sich trauen, ihren eigenen Weg in Sexualität, Nähe und Liebe zu finden. Und die ihre Angst so überwinden, dass sie offen und ehrlich und ausgesprochen selbtreflektiert darüber sprechen.

Mann-Sein geht offensichtlich auch anders

Das Ergebnis dieses Erzählens ist ein Kaleidoskop männlicher Sexualität. Es eröffnet ein ganz anderes Bild männlicher Lust und männlichen Begehrens als jenes stereotyp wiederholte Klischee des schwanzgesteuerten Rein-Raus-Mannes.

Nein, diese in Interviews portraitierten Männer sind AUCH langsam und zurückhaltend in der Begegnung mit dem Weiblichen, sie sind AUCH empfänglich fürs Empfangen, manchmal AUCH verklemmt und eigenartig und schnell und heftig – sie sind alles DAS. Und vermutlich noch viel mehr.

Eigentlich ist das wenig verwunderlich. Eigentlich. Denn es wundert nur dann nicht, wenn man/frau genau hinzuschauen gewohnt ist auf Männer jenseits ihrer gesellschaftlichen Rollen. Sofern es dafür Gelegenheiten gibt.

Und genau eine solche Gelegenheit erschafft dieses empfehlenswerte Buch. Es ist wie eine Brücke in ein Land, über das wenig bis gar nicht gesprochen wird. Auf einschlägigen Karten ist es ohnehin nicht verzeichnet…

„Lustvoll Mann Sein“…

…ist eine Einladung in intimes männliches Erleben. Die „Gedankensplitter“ – knapp gehaltene Anmerkungen der Autoren zu den Interviews – ergänzen, erhellen, ordnen ein und regen an. Beispielsweise zu feinerem Nachempfinden, was der gerade im Interview erlebte Mann so alles preisgegeben hat. An Ungeheuerlichem, Berührendem, Erschütterndem und auch Belustigendem.

Hier findest du zehn Thesen der beiden Autoren zum Mann-Sein.
Thesen, die teilweise provozieren!!!

Was die Sexualwissenschaft als gesund progagiert

„In der Sexualwissenschaft wird immer noch die typische Erregungskurve sexuellen Erlebens als normal und gesund propagiert, dabei sind viele Männer bereits in anderen Erlebnisräumen angekommen“, schreiben Riek und Salm.

Und weiter: „Statt einer linearen Abfolge von Erregungs-, Plateau-, Orgasmus- und Rückbildungsphase gibt es auch für Männer andere Dimensionen von Empfindungen wie intimer Augenkontakt, emotionaler Ausdruck, meditatives Innehalten und nicht zuletzt eine Vielfalt von orgasmischem Erleben, die keinerlei linearen Verlauf und auch kein Ziel nahelegen. Die vermeintliche Zwangsläufigkeit in Richtung Orgasmus und Ejakulation wird dadurch zumindest relativiert“, so die Schlussfolgerung der Autoren.

Na klar!

Ich kann da nur zustimmend anfügen.
Und hoffen, dass dieses Buch weiten Kreisen diese „anderen Erlebnisräume“ der Männer zugänglich macht.
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Hier findest du das Buch:
„Lustvoll Mann Sein“, Saleem Matthias Riek und Rainer Salm, Kamphausen Medien Gruppe, EUR 18,95

 

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