3 WEGE so zu werden, wie du sein möchtest

spirituelle wege

Hast du es bemerkt? Die Überschrift hebt ein Wort hervor: „Wege“. Ein kleiner, feiner Hinweis, dass es hier nicht um Kurzstrecken geht, die du einfach so mit einem Sprint bewältigen könntest. Eher sind Mittel- und Langstrecken gemeint, für die du eine gewisse Ausdauer brauchst. Es geht hier also nicht um die schnelle Nummer. Sorry, „Persönlichkeitswachstum in 30 Minuten“, leider Fehlanzeige.

Du solltest jedoch weiterlesen, wenn du FÜR DICH und MIT DIR etwas vorhast: Wenn du dich selbst wirkungsvoll und nachhaltig gestalten willst – wie du bist, wie du lebst, wie du liebst, wenn du der Mensch werden willst, der du sein möchtest.

Dafür findest du hier drei Ideen, die ich in den vergangenen 25 Jahren kennen- und schätzen gelernt habe. Sie haben sich sehr bewährt in Sachen Persönlichkeitswachstum und -entwicklung. Es sind drei Pfade, die zu erkunden sich lohnen. Fahr- und Fußwege, eigens für dich angelegt:

>> Gewaltfreie Kommunikation
>> The Work
>> Tantra

Probiere doch einen der drei Ansätze mal in Ruhe aus, indem du dir demnächst einen Einführungs-Workshop gönnst. Oder auch zwei. Und das Gelernte eine Zeit lang als Methode anwendest, um die Themen zu bearbeiten, die dich gerade beschäftigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sich dabei auch neue Fragen ergeben, einfach dadurch, dass du dich mit Neuem auseinandersetzt.

Großartig.

Willkommen in der Welt außerhalb deiner bis dato selbstverständlichen Lebenswirklichkeit.

Ich wünsche dir viel Freude und Erkenntnis.

 

Hier sind sie, die drei Wege – in Kurzvorstellungen:

Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Marshall B. Rosenberg hat diese Kommunikations- und Konfliktlösungsmethode entwickelt. Wobei ich Rosenbergs Ansatz für wesentlich mehr als nur eine Methode erachte, für mich ist er eine innere Haltung, eine verinnerlichte Sicht auf das Leben und den Kontakt mit allem, was mich umgibt.

„Die Gewaltfreie Kommunikation ist die verlorene Sprache der Menschheit, die Sprache eines Volkes, das rücksichtsvoll miteinander umgeht und die Sehnsucht hat, in Balance mit sich selbst und anderen zu leben“, heißt es in Marshall Rosenbergs Einführungsbuch „Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens“.

Inhaltlich bedeutet das: „Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als ´gewalttätig`, dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzung und Leid – bei uns selbst oder bei anderen. Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und unserer Art zuzuhören.

(…) Wir werden angeregt, uns ehrlich und klar auszudrücken und gleichzeitig anderen Menschen unsere respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn wir die Gewaltfreie Kommunikation in unseren Interaktionen anwenden, ob mit uns selbst, mit einem anderen Menschen oder in einer Gruppe, kommen wir an eine Tür, die auf allen Ebenen der Kommunikation, in allen Altersklassen und in den unterschiedlichsten Situationen im Beruf, im Privatleben und auf dem politischen Parkett erfolgreich geöffnet werden kann.“

Insbesondere der Junfermann Verlag hat im deutschsprachigen Raum viel zu diesem Thema veröffentlicht. Es gibt neben Grundlagen vermittelnden Büchern einiges über die Anwendung der GFK in Erziehung, Schule, Familie und Beruf. Auch das Angebot an Trainings, Seminaren und „Giraffengruppen“ – das sind GFK-Übungsgruppen – ist groß. Eine gute Übersicht findet sich auf der Webseite www.gewaltfrei.de.

The Work nach Byron Katie

Was geschieht, wenn wir systematisch überprüfen, was wir denken?
Wenn wir nicht mehr glauben, was wir denken?

Ja, du hast richtig gehört: Was geschieht, wenn du nicht glaubst, was du denkst? Wenn du deinen Gedanken und Emotionen verständnisvoll begegnest, was auch immer es sein mag, sie aber nicht mehr für die einzig wirkliche Wirklichkeit hältst?

Der Geist klärt sich, die Verwirrung hat ein Ende, in dieser einen (nun geklärten) Frage bist du – jetzt gerade – erleuchtet. So in etwa könnte die Essenz von „The Work“ klingen, „ein Weg, die Stress erzeugenden Gedanken zu identifizieren und zu hinterfragen, die alles Leiden in der Welt verursachen“, wie es auf www.thework.de heißt.

Byron Katie hat „The Work“ nach vielen Jahren, in denen sie unter schweren Depressionen gelitten hatte, durch ein spontanes, ihr Leben veränderndes Erwachen entwickelt. Sie „entdeckte, dass sie litt, wenn sie glaubte etwas sollte anders sein, als es ist (…), und dass sie Frieden empfand, wenn sie diese Gedanken nicht glaubte.

Sie erkannte, dass nicht die Welt um sie herum Ursache für ihre Depression war, sondern ihre Überzeugungen über die Welt. (…) Anstatt den hoffnungslosen Versuch zu starten, die Welt so verändern zu wollen, wie sie unseren Gedanken gemäß sein ´sollte`, können wir diese Gedanken hinterfragen, und indem wir der Wirklichkeit so begegnen, wie sie ist, erfahren wir unvorstellbare Freiheit und Freude.“

„The Work“ ist eine einfache, aber – wenn man die vier Fragen und die Umkehrungen wirklich ernst nimmt – meditative, tiefgehende und wirkungsvolle Untersuchung, die Transformation ermöglichen kann. Für Byron Katie selbst war es das.

„Als Resultat wurde aus einer bettlägerigen, selbstmordgefährdeten Frau eine Frau voller Liebe für alles, was ihr das Leben bringt“, ist auf der Webseite zu lesen. Dort sind auch eine Anleitung zu „The Work“ und mehrere Arbeitsblätter als kostenlose Downloads verfügbar.

Hier ein Satz von Byron Katie, der zu einem meiner Leitgedanken geworden ist:
„Ich habe einen anderen Namen für Gott: Wirklichkeit.“


Tantra – Energiearbeit, Sexualität, Spiritualität

Tantra ein spiritueller Weg, der das Sinnliche integriert. Es wird gerne mit dem indischen Kamasutra verwechselt oder auf die Tantra-Massage reduziert, gilt unter Kennern aber als gelebte Praxis zur Selbsterkenntnis und Bewusstseinserweiterung.

„Tantra (Sanskrit ´Gewebe, Kontinuum, Zusammenhang´) ist eine Strömung innerhalb der indischen Philosophie, entstanden als zunächst esoterische Form des Hinduismus und später des Buddhismus (vgl. Vajrayana) innerhalb der nördlichen Mahayana-Tradition.“ Diese Definition bietet Wikipedia an.

„Die Ursprünge des Tantra beginnen im 2. Jahrhundert, in voller Ausprägung liegt die Lehre jedoch frühestens ab dem 7./8. Jahrhundert vor. (…) Das Wort Tantra wird von der Sanskritwurzel tan (ausdehnen) abgeleitet. Tantrismus bedeutet somit allumfassendes Wissen oder Ausbreitung des Wissens.“

Die im Westen verbreiteten Tantra-Schulen beziehen sich teils mehr, teils weniger auf diese Tradition und sind wesentlich vom indischen Mystiker Osho inspiriert. Viele verstehen sich explizit als moderne Schulen für Liebe, Sexualität und Partnerschaft.

Diese Angebote arbeiten mit unterschiedlichen Konzepten und Methoden der humanistischen Psychologie und der körperorientierten Psychotherapie. Der Grad an sexueller Offenheit ist in den Kursen und Trainings sehr unterschiedlich, von daher ist es je nach individuellen Grenzen empfehlenswert, sich vor dem Besuch eines Tantra-Kurses entsprechend zu informieren.

Einen umfangreichen Überblick über das Tantra-Seminarangebot im deutschsprachigen Raum findet sich auf der unabhängigen Plattform www.tantra-info.ch.

 

Okay, so viel von mir.
Ich hoffe, ich kann deinen Appetit auf Experimente etwas anregen.

Jetzt bist DU an der Reihe, suche dir einen passenden Workshop, buche ihn – und lass dich darauf ein.

Wenn du bereits Erfahrung mit einem dieser drei Wege hast:
Erzähle ein bisschen darüber im Kommentarfeld ganz unten.

 

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Vielen Dank!

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